Red Hand Day 2025

Die Aktion "Red Hand" ist eine Protestbewegung gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Am 12. Februar 2002 trat das Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention in Kraft. Dieses Protokoll verbietet den Einsatz von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren im Krieg. Einige Staaten, so auch die BRD, setzten allerdings durch, dass auch Jugendliche ab 16 Jahren durch staatliche Armeen angeworben werden können. Diese Ausnahmeregelung war der Anlass, den 12. Februar zum Aktionstag gegen den Einsatz von Kindersoldaten zu benennen. Daran angeschlossen sind Forderungen nach Schutz der Kinder und Jugendlichen in Kriegsgebieten sowie ein stärkerer Einsatz für eine Friedenspolitik auf internationaler Ebene.

Dieses Jahr konnten am Schwalmgymnasium über 900 Handabdrücke gesammelt werden. Aus allen Jahrgängen waren Schülerinnen und Schüler zahlreich an der Aktion beteiligt. Der Tag wurde von den Leistungskursen Kunst (Q2/Q4) umgesetzt. Die Ergebnisse sind im Schulgebäude zu sehen. Die Handabdrücke werden digital an das Außenministerium mit einem Brief verschickt, in dem die Forderung, gegen den Einsatz von Kindersoldaten vorzugehen, formuliert sein wird. Während der Aktion wurden auch Forderungen nach stärkerer Abrüstung und einem Stopp des Waffenhandels diskutiert.
Vielen Dank für eurer Engagement und eure Hilfe!