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- Ulrich Steuber
Im Rahmen der Exkursionen des Schwalmgymnasiums besuchten unsere 10. Klassen auch dieses Jahr wieder die Gedenkstätte und das Museum Trutzhain. Frau Dieling, Herr Spenner und Herr Steuber begleiteten sie. Eine Jahrgangsstufe, die zur Zeit die Geschichte des 20. Jahrhunderts durchnimmt, bekommt hier unmittelbaren Einblick in das durch den Zweiten Weltkrieg verursachte menschliche Leid, aber auch in den oft unbeugsamen Überlebenswillen der Betroffenen.
Der Ursprung Trutzhains liegt in einem 1939 angelegten Kriegsgefangenenlager der Wehrmacht („Stalag IX A“), in dem zunächst polnische und französische, ab 1941 auch sowjetische Soldaten und Gefangene anderer Nationalitäten unter oft sehr harten Bedingungen, z.B. Hunger, Krankheit, Platzmangel und Zwangsarbeit, interniert wurden. Nach Kriegsende diente das Lager den Amerikanern zur Internierung deutscher Gefangener, überwiegend Funktionsträger des NS-Regimes, dann als vorläufige Bleibe für „Displaced Persons“, z.B. Zwangsverschleppte, die nicht nach Osteuropa zurückkehren, sondern nach Übersee auswandern wollten, und schließlich als Unterkunft für deutsche Vetriebene aus den Ostgebieten, vor allem aus dem Sudetenland. Viele dieser Flüchtlinge sind dort geblieben und haben die ehemaligen Baracken zu Wohnhäusern oder Gewerbebetrieben umgebaut, was wir bei unserem Besuch noch gut erkennen konnten.
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- Vanessa Reichel
Am 25. Februar fand in der Mediathek des SG der mit Spannung erwartete Vorlesewettbewerb der Jahrgangsstufe 8 im Fach Englisch statt. Als Publikum anwesend waren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a, die den talentierten Vorleserinnen und Vorlesern zuhörten. In diesem Jahr traten vier Finalisten an, während zwei weitere Schülerinnen und Schüler als Ersatz bereitstanden. Leider konnte eine der Finalistinnen aufgrund von Krankheit nicht teilnehmen, was die Konkurrenz jedoch nicht minder spannend machte. Die Moderation übernahm Frau Mirandah, die mit ihrer charmanten Art durch den Wettbewerb führte. Die Jury, bestehend aus Herrn Rehbein und Frau Reichel, bewertete die Leistungen der Teilnehmer aufmerksam.
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- Biologie Leistungskurs Q2
Wir, die Schülerinnen und Schüler aus dem Biologie-LK der Q2 und vier interessierte Schülerinnen aus dem GK, waren am 13. März 2025 zu Besuch im Schülerlabor beim botanischen Garten in Marburg. Ziel des Tages war die genetische Untersuchung des Minisatelliten D1S80.
Etwa 1% der nicht-codierenden menschlichen DNA besteht aus sich häufig wiederholenden Sequenzen, so genannten Satelliten. Die Länge der Wiederholungen in diesen Satelliten variiert von einem bis zu mehreren tausend Basenpaaren. Die Anzahl der Wiederholungen wird vererbt. Wir untersuchten den Minisatellit D1S80 und konnten somit das im Biologieunterricht erlernte Wissen in der Praxis anwenden.
Es gab spannende vertiefende Theorie, aber wir konnten auch im Labor eigenständig unsere DNA aus Mundschleimhautzellen isolieren. Hierzu musste mehrfach pipettiert und zentrifugiert werden. Ein langwieriger Prozess, da alle anderen Zellbestandteile entfernt werden mussten.
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- Luna Schömann und Henrike Dehn
Im Januar besuchten wir, der Chemie LK von Frau Kunz, den Fachbereich Chemie der Philipps-Universität Marburg. Nach einer kurzen Begrüßung von Professor Doktor Schween informierte er uns über die verschiedenen Möglichkeiten des Studiums in diesem Fachbereich und lieferte ein paar Fakten zu dem Gebäude. Daraufhin suchten wir einen Seminarraum auf und er begann seine Präsentation, welche uns in das Thema Carbonsäuren einführen sollte. Dabei erklärte er uns ein paar Einzelheiten über die Reaktion von Carbonsäuren in Wasser mithilfe chemischer Effekte wie der Mesomerie und dem Induktiven Effekt. Außerdem stellte er uns die Versuche vor, die wir dann im Anschluss eigenständig durchführen sollten.
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- Julia Amelie Jaramanas
Diese Frage stellten sich die vier Kunstkurse der E-Phase während ihrer Exkursion in die Neue Galerie in Kassel. Dort gab es nicht nur detailgetreue Gemälde, sondern auch moderne und abstrakte Kunst. Das Museum bot über zwei Etagen einen Einblick in die Bilder des 19. Jahrhunderts sowie auch in moderne Kunst. Am 20. Februar 2025 konnten die Schüler, begleitet von den Kunstlehrerinnen Frau Neiber, Frau Jarosch, Frau Machold sowie von Herrn Rohde ihr Verständnis für Kunst erweitern, sich inspirieren lassen oder einfach nur die Kunst bestaunen.
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- Lea Stenzel
Am 6. Februar 2025 setzten wir, die Umwelt-AG, ein lang geplantes und mit viel Vorfreude erwartetes Projekt in die Tat um. Wir machten uns mit Frau Neiber und Herrn Appel auf nach Bremerhaven, um das dort liegende Klimahaus zu besuchen.
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- Jörg Krinitz
Mathematikwettbewerb - Der Titel der Veranstaltung irritiert jedes Jahr: Ursprünglich als Talentsuche gestartet, ist dieser Wettbewerb als hessenweite Vergleichsarbeit wegen niederschmetternder Ergebnisse ins Bewusstsein ganzer Generationen eingebrannt. Umso schöner ist es, wenn man erfolgreiche Schüler und Schülerinnen ehren kann!
Mathematiklehrkräfte wissen, dass Leistungen mit mehr als 40 Punkten (Jonas Haude; 8d und Emma Jäger; 8c) außergewöhnlich sind und selten die Höchstpunktzahl (Marlene Zander; 8b) erreicht wird. Alle anderen, die sich mehr oder weniger gequält oder angestrengt haben, empfinden bestimmt tief in ihrem Inneren einigen Respekt und vielleicht auch Bewunderung vor diesen Leistungen. Herzlichen Glückwunsch!
Unsere drei Besten sind jetzt aufgefordert, in der 2.Runde am 12. März wieder ihr Bestes zu geben. Viel Erfolg dabei!